Stolz auf lebendige Töpfer-Tradition

Das Jahr 1609 gilt heute als das Gründerjahr der Insel-Töpferei. Der Urahn der Klampfleuthners kam um 1723 aus der Steiermark in die Töpferei. Aufgrund dieser langen Tradition, übergeben von Generation zu Generation, befinden sich heute wunderschöne Negativformen aus Holz oder Ton fast aller Stilepochen in unserem Besitz.

Viele bezaubernde Renaissance-, Barock- und Biedermeierformen gehören dazu. Und natürlich religiöse Figuren, wie Apostel, Heilige und Evangelisten. Bis in die 50er Jahre wurden nur Rohstoffe aus der Region verarbeitet. Der Roh-Ton kam aus Breitbrunn und wurde erst in der Töpferei verfeinert.

Die Glasuren gewann man aus heimischen Quarzkies und Bleisilikaten und färbte sie mit Eisen-, Kupfer-, Kobalt- und Manganoxiden. Heute verwenden wir aus qualitativen und wirtschaftlichen Gründen gebrauchsfertige Feuchtmassen.

Seit 1723 ein reiner Familienbetrieb.

Seit vielen Generationen befindet sich die Insel-Töpferei im Besitz unserer Familie. Die Arbeitsschritte - das Drehen der Gefäße, das Formen der Kacheln - haben sich kaum verändert. Gebrannt wurde damals im Holzbrennofen, der mit meterlangen Holzscheiten befeuert wurde.

Mit unermüdlichem Einsatz und Schaffens­freude haben die Klampfleuthners in den vergangenen Jahrzehnten die Töpferei zu dem gemacht, was sie heute ist. Wir sind stolz darauf, die Töpferei in dieser Tradition fortführen und weiterentwickeln zu können – zur Freude und Zufriedenheit unserer Kunden.

Historisches Foto
Ofen in der Villa Hammerschmidt, Bonn