Die Hände sind das wichtigste Werkzeug des Töpfers

Durch sie gewinnt die Idee erst Gestalt. Viel Erfahrung und Materialkenntnis sind notwendig, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Der rotbrennende Ton wird auf der Scheibe oder durch Formen zu einem Rohling verarbeitet. Im „lederharten” Zustand wird der Henkel angebracht und der Rohling versäubert. Ausgiebig und gleichmäßig getrocknet wird die Keramik mit Engobe, einem hellen, flüssigen Ton, begossen. Hier kann je nach Wunsch der rote Grundton bedeckt oder durchscheinend gehalten werden. „Halb-Fayence” nennt sich diese aufwendige, aber reizvolle Technik, die zur Sparte der „Irdenware” zählt. Nach dem anschließenden „Schrühbrand” bei 900°C erfolgt die Bemalung mit Farbkörpern auf Oxydbasis.

Viel Erfahrung und G’spür sind nötig, um die Dekore optisch einwandfrei anzubringen. Zum Schluss wird jedes Stück glasiert und bei 1075°C „glatt” gebrannt. Das Aufheizen dauert ca. 11 Stunden, das Abkühlen ca. 24 Stunden.

Georg Klampfleuthner an der Töpferscheibe

Die Werkstatt –
unser Lebensmittelpunkt.

Deshalb stehen Sie auch gleich mitten drin, wenn Sie uns besuchen. Hier arbeitet die ganze Familie Klampfleuthner Hand in Hand. Im Jahre 2009 wurde das 400-jährige Betriebsjubiläum gefeiert! Wenn Sie unsere Arbeiten kennen, wissen Sie, dass Kreativität und die Freude etwas Neues zu schaffen, in dieser Werkstatt wohnen. Die Symbiose zwischen Althergebrachtem und neuen Ideen ist das, was unsere langjährigen und neuen Kunden schätzen. Wir würden uns sehr freuen, auch Sie dazuzählen zu dürfen.