Begegnungsstätte von Natur, Mensch, Kirche und Kunst

Als sich im 19. Jahrhundert die Freiluftmalerei durchsetzte, entdeckten Münchner Künstler sehr bald die Fraueninsel für sich und ihre Malerei. Das einfache Leben, die Idylle der Insel beflügelten ihr künstlerisches Schaffen.

Die Fraueninsel aus de Luft

Auch heute, in den Zeiten des hektischen Tourismus, hat die Insel kaum etwas von ihrem Charme verloren. Meditation und Besinnung auf das Wesentliche waren hier stets zuhause. Bereits 782 wurde hier von Herzog Tassilo ein Benediktinerinnen-Kloster gegründet. Das eindrucksvolle Münster mit dem romanischen Portal und die gegenüberliegende karolingische Torhalle zählen zu den ältesten und schönsten Kulturstätten Süddeutschlands.

Da sich das Kloster von Beginn an selbst versorgen musste, siedelte man alle notwendigen Handwerker in Klosternähe an.

Auch die heutige Insel-Töpferei geht auf diese Zeit zurück. Der Hafner stellte hier Geschirr und Behältnisse für den täglichen Gebrauch her. In der Kirche findet man noch die Täfelchen mit den alten Haus­namen, wie zum Beispiel „Gürtler”, „Schuster”, „Heizer” oder „Hafner”.

Veranstaltungen auf der Fraueninsel